Beratungsförderung „Unternehmenssicherungsberatung“ für Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Die Förderlandschaft wurde 2016 neu geordnet worden und unter dem Dach des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ zusammengefasst. Umgesetzt wird es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dabei wird im Wesentlichen unterschieden zwischen

Auf dieser Seite wird der für Unternehmen in Schwierigkeiten relevante Teil des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ vorgestellt. Es ersetzt die bisherigen Programme

  • „Turn-Around-Beratung“ und
  • „Runder Tisch“

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

  • Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.
  • Zusätzlich kann eine weitere allgemeine Beratung zur Vertiefung der Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit gefördert werden.

Bestandsunternehmen dürfen pro Beratungsschwerpunkt nicht mehr als fünf Tage in Anspruch nehmen. Die Beratungstage müssen nicht aufeinanderfolgen. Die Berichterstellung sowie die Reisezeiten können außerhalb dieses Zeitrahmens liegen. Diese Begrenzung gilt nicht für Unternehmen in Schwierigkeiten. Hier kann die Maßnahme über den gesamten Förderzeitraum (maximal 6 Monate) durchgeführt und abgerechnet werden.

Alle Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der jeweils maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) pro Beratungsschwerpunkt mehrere Anträge auf Förderung stellen. Die jeweilige Fördermaßnahme muss als Einzelberatung durchgeführt werden, Seminare oder Workshops werden nicht berücksichtigt. Die Beratungsleistung muss vom Berater in einem schriftlichen Beratungsbericht dokumentiert werden.