Förderung unternehmerischen Know-Hows (BAFA-Förderung)

Die Förderung von Beratungsleistungen für bestehende kleine und mittlere Unternehmen ist Aufgabe des Bundes und ist im Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ zusammengefasst. Umgesetzt wird es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Danach gibt es drei verschiedene Förderstränge:

Der Beratungszuschuss beträgt bei Unternehmen aus Berlin und den alten Bundesländern 50%, in Brandenburg und den neuen Bundesländern 80% (Sonderfälle: Region Leipzig 50%, Region Lüneburg 60%, Unternehmen in Schwierigkeiten 90%).

Das maximal förderfähige Beraterhonorar beträgt bei jungen Unternehmen bis zwei Jahre nach Gründung 4.000 Euro, bei etablierten und Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 Euro.

Ich habe das Prüfverfahren der BAFA durchlaufen und bin bei der BAFA unter der Berater-Nummer 130058 gelistet (diese Berater-Nummer benötigen Sie bei der Antragstellung).

Der Förderzeitraum beträgt maximal 6 Monaten, innerhalb dessen die Beratung durchgeführt und abgerechnet werden muss. Ich rechne nur die erbrachten Leistungen ab*. Werden die Beratungskosten nicht ausgeschöpft, können erneute Anträge bis zur gesamten Bemessungsgrundlage gestellt werden.

Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des BAFA. Jungunternehmen müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen. Eine der eingeschalteten Leitstellen prüft den Antrag vor und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst nach dieser formalen “Erlaubnis zum Beratungsbeginn” darf ein Beratungsvertrag unterschrieben bzw. mit der Beratung begonnen werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

* An dieser Stelle leider eine Warnung: Etliche “Kollegen” haben immer wieder versucht, das Förderinstrument zu missbrauchen und Unternehmen pauschal für ein paar Stunden das Gesamthonorar in Rechnung gestellt. Seien Sie vorsichtig bei der Wahl Ihres Beraters!